Dankbarkeits-Test passend zum "It´s All Good Dankbarkeitstagebuch" von Lars Amend

Das „It´s All Good Dankbarkeitstagebuch“ von Lars Amend ist ein schön gestaltetes und überaus inspirierendes Tagebuch. Dieses hilft Dir dabei, mehr Dankbarkeit in Deinen Alltag zu integrieren. Obwohl es vom Titel auf dem Bestseller „It´s All Good“ von Lars Amend basiert, musst Du das Buch nicht gelesen haben, um das Dankbarkeitstagebuch voll nutzen zu können. 

Im „It´s All Good Dankbarkeitstagebuch“, das Ende 2022 im Kailash Verlag erschienen ist, finden sich neben Tagebuch-Seiten mit spannenden Fragen auch einige kurze Texte. In diesen hilft Dir Lars Amend unter anderem, Deine klare Ausrichtung zu finden, aber er erklärt auch, wie wichtig Dankbarkeit im Leben tatsächlich ist.

Passend dazu habe ich einen kurzen Dankbarkeits-Test gefunden, den der US-amerikanische Psychologe Martin Seligman empfiehlt. Mithilfe von diesem Dankbarkeits-Test kannst Du also mit nur sechs Fragen herausfinden, wie dankbar Du bist. – Wenn Du weitere Eindrücke und Impulse aus dem Buch von Lars Amend haben möchtest, findest Du diese in meiner ausführlichen Buch-Review zum „It´s All Good Dankbarkeitstagebuch“.

Der Dankbarkeits-Test wird im „It´s All Good Dankbarkeitstagebuch“ von Lars Amend also nicht erwähnt. Meiner Meinung nach, passt er jedoch sehr gut dazu und ist äußerst interessant. Im Buch „Der Glücks-Faktor“ von Martin Seligman geht der Begründer der Positiven Psychologie allerdings auf den Dankbarkeits-Test ein.

Auf meinem Blog kannst Du den kurzen Selbsttest also direkt durchführen und herausfinden, wie dankbar Du bist. Nimm Dir dazu gerne ein bis zwei Minuten Zeit, um die sechs Fragen aus dem Dankbarkeits-Test zu beantworten und Dein Level an Dankbarkeit zu testen!

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Dankbarkeits-Test

Mit dem Dankbarkeits-Test, passend zum "It´s All Good Dankbarkeitstagebuch", kannst Du testen, wie viel Dankbarkeit aktuell in Dir steckt. Beantworte dazu einfach die 6 Fragen in weniger als 2 Minuten. - Viel Spaß dabei!

1) Es kann sehr viel Zeit vergehen, bevor ich für jemanden oder etwas Dankbarkeit verspüre.

2) Je älter ich werde, desto mehr weiß ich die Menschen, Ereignisse und Situationen zu schätzen, die Teil meiner Lebensgeschichte waren.

3) Ich bin einer Vielzahl von Menschen dankbar.

4) Wenn ich mir die Welt anschaue, sehe ich nicht viel, wofür ich dankbar sein könnte.

5) Wenn ich alles aufzählen müsste, wofür ich dankbar bin, würde die Liste sehr lang werden.

6) Ich habe so viel im Leben, für das ich dankbar sein kann.

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Was genau sagt mir das Ergebnis vom Dankbarkeits-Test?

Wenn Du alle sechs Fragen aus dem Dankbarkeits-Test beantwortet hast, bekommst Du auf der Ergebnis-Seite einen Wert und eine Einschätzung angezeigt. Basierend auf der von Dir erzielten Punktzahl fällt die Einschätzung zu Deinem Dankbarkeits-Level besser oder schlechter aus.

Grundsätzlich gilt, je mehr Punkte Du beim Dankbarkeits-Test erzielt hast, desto dankbarer bist Du bzw. desto mehr oder häufiger verspürst Du Dankbarkeit in Deinem Leben. Der US-amerikanische Glücksforscher Martin Seligman schreibt zur Auswertung vom Dankbarkeits-Test in seinem Buch „Der Glücks-Faktor“ auf Seite 126 Folgendes:

„Bei einem Ergebnis von 35 oder darunter gehören Sie, was Dankbarkeit angeht, zum unteren Viertel. Liegt Ihre Zahl zwischen 36 und 38, so gehören Sie zur unteren Hälfe der [insgesamt 1244 erwachsenen] Testteilnehmer. Liegt sie zwischen 39 und 41, zählen Sie zum oberen Viertel, und mit der Zahl 42 zum oberen Achtel.“

Außerdem fügt Martin Seligman hinzu, dass die Ergebnisse von Frauen etwas über den Ergebnissen von Männern liegen. Zudem fallen die Ergebnisse älterer Menschen etwas besser als die Ergebnisse jüngerer Menschen aus.

Ein kurzer Hintergrund zum Dankbarkeits-Test

Martin Seligman hat den Dankbarkeits-Test in seinem Buch „Der Glücks-Faktor“ lediglich erwähnt und vorgestellt. Entwickelt wurde er von Mike McCullough und Robert Emmons. Diese beiden Wissenschaftler waren die führenden Forscher auf den Gebieten Dankbarkeit und Vergebung als das Buch von Martin Seligman 2002 erschien.

Die beiden Forscher Mike McCullough und Robert Emmons entwickelten jedoch nicht nur den Dankbarkeits-Test, sondern führten auch spannende Experimente durch. In einem davon teilten sie zufällig angeworbene Personen in drei Gruppen auf. Dabei mussten alle Teilnehmer jeden Tag für einen Zeitraum von zwei Wochen Tagebuch führen.

Während die einen im Tagebuch über Ereignisse, für die sie dankbar sind, schreiben sollten, sollten andere über den lästigen Alltagskram oder schlicht über Lebensereignisse schreiben. Nach den zwei Wochen wurden die Teilnehmer befragt und getestet. In der Dankbarkeitsgruppe war eindeutig ein Anstieg von Freude, Glück und Lebenszufriedenheit zu erkennen.

Das empfiehlt Martin Seligman, um mehr Dankbarkeit in den Alltag zu integrieren:

Bereits vor zwei Dekaden wurde also wissenschaftlich bestätigt, dass ein Dankbarkeitstagebuch viele Vorteile mit sich bringt. Daher empfiehlt Martin Seligman in seinem Buch „Der Glücks-Faktor“ auf Seite 131 auch die folgende Übung:

„Nehmen Sie sich jeden Abend während der nächsten zwei Wochen fünf Minuten frei  – am besten direkt vor dem abendlichen Zähneputzen. Legen Sie sich für 14 Tage je ein Blatt Papier zurecht. […] Überdenken Sie dann die letzten 24 Stunden, und notieren Sie untereinander bis zu fünf Dinge in Ihrem Leben, für die Sie dankbar sind.

Typische Beispiele sind: »an diesem Morgen aufgewacht zu sein«, »die Großzügigkeit von Freunden«, »Gott dankbar sein, dass er mit Entschlusskraft gegeben hat“, »wunderbare Eltern«, »für gute Gesundheit« oder »die Rolling Stones« (oder einen anderen Kunstgenuss). […] Wenn Ihnen das etwas gebracht hat: Machen Sie ein Tagebuch für Dankbarkeit zu Ihrer allabendlichen Routine.“

Du möchtest mehr Dankbarkeit in Deinen Alltag integrieren?

Ein wirklich tolles Dankbarkeitstagebuch ist definitiv das „It´s All Good Dankbarkeitstagebuch“ von Lars Amend, das ich in meiner ausführlichen Buch-Review auf meinem Blog vorgestellt habe. Darin teile ich nicht nur meine Eindrücke, sondern auch die Aufteilung des Tagebuchs mit Dir. Zudem kannst Du einige der spannenden Fragen aus dem Dankbarkeitstagebuch lesen und bekommst auch die 20 Erinnerungen von Lars Amend mit auf den Weg!

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